5.4.26: Lustige Ostern!

🐰 🐰 Die Ärmsten können einem aber echt leid tun 🥹😅 Sind halt leider lecker 🤭

💡 Dieses witzige Bild von L. entstand im frühen Jugendalter mit 13 Jahren. Humor tritt in dieser Phase in Zeichnungen tatsächlich häufig in Form von Ironie, Übertreibung und Wort-Bild-Witzen – wie in diesem Fall – auf und bildet die kognitive und soziale Entwicklung in diesem Alter ab. Psychologisch hängt dies mit dem Übergang zum formal-operationalen Denken (nach Jean Piaget) zusammen: Kinder zwischen 10 und 14 Jahren können nun mit Bedeutungen spielen, nicht nur Dinge abbilden. Außerdem wird Humor aber auch als kreative Ausweichstrategie gegen die zunehmende Unsicherheit in Bezug auf die eigenen zeichnerischen Fähigkeiten genutzt: Wenn etwas „absichtlich lustig“ aussieht, muss es nicht perfekt realistisch abgebildet sein, denn Comic-Stile erlauben Verfremdung. Auf L.s Bild übertragen: so lange die beiden Schokohasen als solche noch erkennbar sind, spielt es für die Wirkung und Bewertung des Werkes keine Rolle, ob sie ästhetisch oder realistisch aussehen, da der Witz zentral ist. Dies kommt dem Zeichnenden entgegen, wenn er seinen eigenen Ansprüchen an eine gelungene Abbildung in diesem Alter nur noch schwer gerecht werden kann.

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